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Pfarrkirche St. Xystus

Die Gründung der Pfarrei geht urkundlich auf das Jahr 996 zurück. Büchenbach gehörte zunächst zum Erzbistum Mainz. Ab 1008 war Würzburg für die kirchlichen Angelegenheiten zuständig, territorial gehörte das Dorf zum Hochstift Bamberg. Seit 1808 ist die Pfarrei volles Mitglied des Erzbistums Bamberg.

Für das Jahr 1476 wird das Patrozinium St. Xystus (Sixtus) bezeugt. Unser Kirchenpatron ist Papst Sixtus II, der auch mit dem griechischen Namen Xystus bezeichnet wird (griech: xystos, das Geglättete). St. Xystus wurde während der Christenverfolgung am 06. August 258 in Rom enthauptet. Sein Martyrium ist im Deckengemälde der Kirche dargestellt. Bekannter als St. Xystus ist sein Diakon St. Laurentius, der ebenfalls in der von Donato Polli 1726 geschaffenen Stuckdecke der Kirche verewigt ist.

Die Kirche St. Xystus ist als Wehrkirche konzipiert. Der geschlossene Mauerring hat sich vollständig erhalten. Der umgebende Graben wurde im 19. Jahrhundert verfüllt und teilweise überbaut.

Die heutige Pfarrei St. Xystus besteht aus dem ursprünglichen Ortskern von Büchenbach, den Dörfern Steudach, Kosbach und Häusling und der Filialgemeinde St. Albertus Magnus mit den Orten Frauenaurach, Kriegenbrunn, Hüttendorf und Teilen von Schallershof.