Taufe:
Tauffeier-Termin 3. Wochenende im Monat  oder nach Absprache
Vorbereitung im persönlichen Taufgespräch der Eltern und dem Taufpriester (Pfarrer oder Kaplan)
"Wer soll Pate sein?"

Beichte:
im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung Hinführung zur Erstbeichte:
Termin Anfang der Fastenzeit (als Gespräch)
Vorbereitung im Religionsunterricht und in 4 Gruppenstunden

Erstkommunion:
 in der 3. Jahrgangsstufe
Termin 3. Sonntag vor Christi Himmelfahrt
Vorbereitung im Religionsunterricht und in 4 Gruppenstunden und
4 Gottesdiensten
Begleitend: Tag für Erstkommunionfamilien, Elternabende, ...

Firmung
 ab der 6. Klasse (vorzugsweise in höheren Jahrgängen)
Termin wird von Bamberg festgelegt
Vorbereitung in Gruppen und Gemeindeveranstaltungen
Ehe:
Vorbereitung in einem Traugespräch des Brautpaares mit dem Priester
empfohlen Brautleutetag des Dekanates oder die Eheseminare der Diözese

Krankensalbung:
 in der Vorbereitungszeit auf Ostern und auf Wunsch zu Hause
in der Fasten- und Adventszeit in einem Krankengottesdienst
(Fahrdienst wird angeboten), mit anschl. kleinem Imbiß

Exerzitien im Alltag:
 in der Fastenzeit
Material für die Besinnung zu Hause
Angebot zu Austausch über Erfahrungen und auftauchende Fragen am
Mittwoch nach dem Gottesdienst (der ins neue Wochen-Thema einführt)
 
 
"Wer soll Pate sein?" 
 Eine Frage, die sich allen Eltern stellt, wenn sie ihr Kind taufen lassen möchten. Im Vordergrund stehen bei der Antwort oft Verwandtschafts- oder Freundschaftsverhältnisse, manche Eltern denken darüber nach, wo ihr Kind ein neues Zuhause finden könnte, wenn ihnen etwas zustoßen würde. So verständlich diese Motive sind (und auch ihr Berechtigung haben), verkennen sie doch das eigentliche Wesen des Patenamtes, wie es in der Urkirche entstanden ist. 
Die christlichen Gemeinden lebten damals in einem fast ausschließlich heidnischen Umfeld. Wurde jemand getauft, stellte die Gemeinde ihm einen gestandenen Christen als Bürgen, Wegbegleiter und Zeugen des Glaubens zur Seite. Seine Aufgabe war und ist es bis heute, den Täufling verantwortlich in sein Christsein zu begleiten. Deshalb ist es notwendig, dass der Pate selbst Christ ist. Neben dieser Bedingung sollte das Patenamt nur Menschen übertragen werden, die selbst im Glauben leben. Es reicht nicht aus, mit Weihnachts- und Geburtstagsgeschenken zu glänzen, sondern es sollte versucht werden, einen vertrauensvollen Kontakt zu dem Kind aufzubauen; sodass der Täufling im Paten neben den Eltern einen vertrauten Menschen findet, mit dem auch grundsätzliche Fragen des Lebens besprochen werden können. Dabei bleibt alles dafür zu tun, dass das Patenkind Ja zum Glauben an Jesus Christus sagen kann.